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Pathologischer Internetgebrauch
– eine Übersicht zum Forschungsstand , zum Schwerpunkt: Drogen und Sucht - 17. April 2009

Während die Nutzung des Mediums Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten selbstverständlich geworden ist, fällt zunehmend eine Minderheit von Internetnutzern dadurch auf, dass sie anscheinend die Nutzung des Internets nicht adäquat hinsichtlich der Häufigkeit und Dauer kontrollieren kann. Kennzeichnend für diesen sog. "pathologischen Internetgebrauch" ist, dass das Denken dieser Menschen mehr und mehr von vergangenen oder zukünftigen Onlineaktivitäten bestimmt, das Internet exzessiv lang andauernd genutzt und die Internetnutzung trotz wachsender Probleme mit dem sozialen Umfeld unvermindert fortgesetzt wird.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wurde durch das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) in Hamburg eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit über die seit 1996 publizierten wissenschaftlichen Studien erstellt. In internationalen Studien schwanken die Angaben zur Prävalenz des Pathologischen Internetgebrauchs aus repräsentativen Stichproben von Jugendlichen zwischen 1,6% und 8,2%, für Deutschland liegen bisher keine validen Daten vor.

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