Alkoholkonsum in der Schwangerschaft , zum Ordnungsbegriff: Alkohol - 21. Mai 2008
Etwa 10.000 Kinder pro Jahr leiden in Deutschland an den gesundheitlichen Folgen des Alkoholkonsums ihrer Mütter während der Schwangerschaft. Am schwerwiegendsten ist das fetale Alkoholsyndrom (FASD). Es zählt zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland: nach vorsichtigen Schätzungen mit ca. 4000 Neugeborenen pro Jahr. Im Vergleich zum Down-Syndrom tritt FASD damit doppelt so häufig auf.
Hier finden Sie Informationen und Hilfsangebote
Weiterführende Informationen
Über die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen kann die Broschüre "Du bist schwanger - und nimmst Drogen?" bezogen werden.
info@dhs.de oder 02381-9015-0.
Für die medizinischen Berufe kann durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das Beratungsmanual für die Schwangerenvorsorge "Alkoholfrei durch die Schwangerschaft" bestellt werden.
order@bzga.de oder 0221-8992-257, Bestellnummer: 32 040 000.
FAS-Symposium 2007: 21.-22. September 2007 in Havixbeck bei Münster,
Thema: "FASD - die vermeidbare Behinderung".
Weitere Informationen unter
FASworld e.V. Deutschland, Geschäftsstelle Hügelweg 4, 49809 Lingen, 0591-7106700,
Weitere Informationen im Internet
www.fasworld.de
www.faskinder.de
www.fasd-beratung.de
www.nacoa.de
www.faslink.org (Englisch)
www.fasaelu.com (mehrsprachig)
Hilfsangebote
In Deutschland existieren zwei Beratungsstellen für Familien mit FASD-Kindern. Sie finden ausführliche Informationen und Hilfsangebote unter folgenden Anlaufadressen:
In Münster
Dr. Reinhold Feldmann
Sozialpädiatrisches Zentrum, Universitätsklinikum Münster
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Albert-Schweitzer-Str. 33
48149 Münster
Tel. 0251 / 83 - 4 85 18, Fax 0251 / 83 – 4 95 – 94
E-Mail: feldrei(at)uni-muenster.de
In Berlin
Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr
Beratungsstelle für alkoholgeschädigte Kinder
Ev. Verein Sonnenhof e.V.
Neuendorfer Straße 60
13585 Berlin
Tel.: 030 - 335 80 31
Fax: 030 - 337 98 15
E-Mail: fasd-beratung(at)hotmail.de
