Präventionsgesetz

Bundeseinheitliche Rahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz

Mit dem Präventionsgesetz soll die trägerübergreifende und zielorientierte Zusammenarbeit in der Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten gestärkt werden. Hierzu erfolgte die Bildung der Nationalen Präventionskonferenz. Das von gesetzlicher Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung getragene Gremium hat sich im Oktober 2015 konstituiert und am 19. Februar 2016 erstmals bundeseinheitliche Rahmenempfehlungen zu Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten verabschiedet. An der Entwicklung der Bundesrahmenempfehlungen mitgewirkt haben neben den vier Sozialversicherungsträgern Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landesministerien, kommunalen Spitzenverbänden, der Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartnern, Patientinnen und Patienten sowie der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung.

Die Bundesrahmenempfehlungen definieren als gemeinsame Ziele "gesund aufwachsen", "gesund leben und arbeiten" sowie "gesund im Alter". Durch diese Orientierung am Lebenslauf soll gewährleistet werden, dass mit lebensweltbezogener Prävention grundsätzlich alle Menschen erreicht werden. Zusätzlich zu den Zielen und Zielgruppen beschreiben die Bundesrahmenempfehlungen auch die konkreten Handlungsfelder und das Leistungsspektrum. Ebenfalls enthalten sind die Beiträge, die die Sozialversicherungsträger dazu leisten können, und die weiteren einzubeziehenden Organisationen.

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