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Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Jeder dritte Bundesbürger raucht, 9,5 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in riskanter Weise, die Zahl der Medikamentenabhängigen wird auf mindestens 1,4 Millionen geschätzt. Hinzu kommen 120.000 bis 150.000 Opiatabhängige und 600.000 Menschen, deren Cannabiskonsum gesundheitsschädigende Ausmaße angenommen hat.

Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Die Aufgabe

"Das Thema Drogen- und Sucht betrifft viele Menschen in unserem Land. Sei es, weil sie selbst suchtkrank oder suchtgefährdet sind oder sei es, weil sie Angehörige, Freunde oder Kollegen von Betroffenen sind oder beruflich damit zu tun haben. Sucht und Drogen gehen aber auch die gesamte Gesellschaft etwas an.

Meine Aufgabe als Drogenbeauftragte der Bundesregierung liegt vor allem darin, den gesellschaftlichen und politischen Konsens zur Verringerung der Suchtproblematik zu fördern.

Als Drogenbeauftragte koordiniere ich die Arbeit der Bundesressorts und vertrete sie gegenüber der Öffentlichkeit. Daneben setze ich mich mit Initiativen, Aktionen und Projekten für die Weiterentwicklung der Suchtprävention und des Hilfesystems ein.

Da in die Umsetzung der Sucht- und Drogenpolitik viele und ganz unterschiedliche Gruppen eingebunden sind, bedarf es einer bestmöglichen Koordinierung und Abstimmung. Es kommt mir darauf an, alle gesellschaftlichen Kräfte in den Prozess einzubinden.

Für die weitere Ausgestaltung der Drogen- und Suchtpolitik wünsche ich mir deshalb einen regen Gedankenaustausch mit allen betroffenen Gruppen und eine konstruktive Zusammenarbeit.

Vielen Dank, dass Sie sich auf diesen Seiten über meine Arbeit informieren wollen.

Ihre

Mechthild Dyckmans"

Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Mechthild Dyckmans

Mechthild Dyckmans, Mitglied des Deutschen Bundestages, ist seit November 2009 Drogenbeauftragte der Bundesregierung im Bundesministerium für Gesundheit. Zur Person Kontakt Termine und Fotogalerie

Sucht- und Drogenpolitik der Bundesregierung

Die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung stellt Prävention, Therapie, Hilfe zum Ausstieg und die Bekämpfung der Drogenkriminalität in den Mittelpunkt. Drogenabhängige sind kranke Menschen, die umfassende medizinische Hilfe und Unterstützung brauchen.

Mit großer Besorgnis sieht die Bundesregierung die Zunahme des exzessiven Alkoholkonsums bei einzelnen Kindern und Jugendlichen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden wir die bestehenden Präventionsstrategien überprüfen und Programme entwickeln, die auch die Eltern in ihrer Verantwortung mit einbeziehen. In gleicher Weise sind auch die Konzepte und Maßnahmen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weiterzuentwickeln.

Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Publikationen

Drogen- und Suchtbericht

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung gibt den Drogen- und Suchtbericht heraus. Er beschreibt die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung. Er gibt einen Überblick und zugleich Anregung und Beispiel für eine praxisnahe Drogen- und Suchtarbeit. Alle bisher erschienenen Drogen- und Suchtberichte seit 2002 finden Sie auf dieser Seite unter Downloads.
Drogen- und Suchtbericht 2009

Broschüre der Drogenbeauftragten: Moderne Drogen- und Suchtpolitik - Der Mensch im Mittelpunkt

Im August 2010 hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, die Broschüre "Moderne Sucht- und Drogenpolitik - Der Mensch im Mittelpunkt" herausgegeben. Die Broschüre stellt die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung vor und informiert über die Suchtmittel Alkohol, Tabak und illegale Drogen sowie über den Medikamentenmissbrauch, die Online-/Medien- und die Glücksspielsucht. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem Thema Frauen und Sucht. Darüber hinaus bietet die Broschüre ausführliche Hinweise auf weiterführende Informationen und Hilfsangebote. mehr erfahren

Informations-Flyer für Schwangere

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände haben im August 2010 einen Informations-Flyer für Schwangere herausgegeben.

Der Flyer informiert Schwangere in knapper und plakativer Form über die Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums für das ungeborene Kind. Er motiviert die Schwangeren, das Gespräch mit ihrem Arzt und Apotheker zu suchen, bevor sie ein Medikament einnehmen oder wenn sie Hilfe benötigen, um rauchfrei und ohne Alkohol durch die Schwangerschaft zu kommen. Darüber hinaus gibt er Hinweise auf Telefonhotlines der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Internetadressen mit weitergehenden Informationen. Der Flyer wird von Apothekern ab September weitergegeben. mehr erfahren

Drogen- und Suchtrat

Auch in der 17. Legislaturperiode wird die Drogenbeauftragte einen "Drogen- und Suchtrat" einberufen.
Der "Drogen- und Suchtrat" unterstützt und berät die Drogenbeauftragte bei der Erarbeitung der strategischen Grundlagen für die Drogen- und Suchtpolitik.

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