Glossar K

Kurzzeitige Arbeitsverhinderung

Bei einer akuten Pflegesituation eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen können Beschäftigte der Arbeit bis zu zehn Arbeitstage fernbleiben, um eine gute Pflege zu organisieren. Auf Verlangen des Arbeitgebers haben die Beschäftigten dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über die voraussichtliche Pflegebedürftigkeit der beziehungsweise des Angehörigen und die Erforderlichkeit der Arbeitsbefreiung vorzulegen. Eine kurzzeitige Arbeitsverhinderung können alle Beschäftigten in Anspruch nehmen – unabhängig von der Anzahl der beim Arbeitgeber Beschäftigten. Seit 1. Januar 2015 steht ihnen bei einer kurzzeitigen Arbeitsverhinderung ein auf insgesamt bis zu zehn Tage begrenztes Pflegeunterstützungsgeld als Entgeltersatzleistung für die kurzfristige Organisation der Pflege einer beziehungsweise eines nahen Angehörigen zu.

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