Vor dem Hintergrund, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für die Personalgewinnung und die Zufriedenheit der Beschäftigten spielt, wurde hierzu ein Runder Tisch unter Leitung des BMG eingerichtet, der bereits drei Mal getagt hat. Vertreter der Krankenhäuser, der Ärzteschaft einschließlich des Ärztinnenbundes, der Pflegenden und der Pflegeeinrichtungen, der Gewerkschaften, der Länder und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen haben hierbei gemeinsam mit dem BMG geeignete Maßnahmen erörtert. Dabei haben alle Beteiligten die Notwendigkeit und Dringlichkeit familienfreundlicher Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen erkannt.
Zu den ersten Empfehlungen des Runden Tisches gehörten die Beseitigung von Hemmnissen in der Aus- und Weiterbildung, die Bereitstellung gezielter Informationen über gute Initiativen im Krankenhaus und der Arztpraxis sowie erste Maßnahmen zur Personalgewinnung in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Verbesserungen für niedergelassene Ärzte sind in das Versorgungsstrukturgesetz eingeflossen.
Die 3. Sitzung des Runden Tisches hat am 11. Oktober 2011 in Berlin stattgefunden. Dort wurde vor allem über den Stand der Umsetzung der bisherigen Empfehlungen berichtet. Nähere Informationen sind auf der Homepage des BMG (Pressemitteilung vom 12.10.2011) und über www.praxis-und-familie.de sowie www.pflege-krankenhaus.de abrufbar.
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