Meldungen 2015

Die Reform der Pflegeausbildung – Pflegeberufsgesetz

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig haben am 27. November 2015 einen gemeinsamen Entwurf zur Reform der Pflegeausbildung vorgestellt: Das Pflegeberufsgesetz.

Foto: Ministerin Schwesig und Minister Gröhe bei ihren Statements vor TV- und Radio-Teams; der Minister spricht

Bild 1 von 3: Mit dem Pflegeberufsgesetz wollen Ministerin Schwesig und Minister Gröhe die Pflegeausbildung in Deutschland auf eine zukunftsfeste Basis stellen.

Quelle: BMG/Schinkel

Foto: Ministerin Schwesig und Minister Gröhe bei ihren Statements vor TV- und Radio-Teams; der Minister spricht

Bild 2 von 3: Dabei gilt es vor allem, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern und gezielt Anreize für Auszubildende zu setzen.

Quelle: BMG/Schinkel

Grafik mit der Überschrift "Fit für die Zukunft: Wir stärken den Pflegeberuf." Unter der Überschrift sind 3 Berufsfelder angegeben: Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege; die hier Arbeitenden tragen künftig die Bezeichnung Pflegefachkraft

Bild 3 von 3: Ein einheitliches Berufsbild soll die Qualität der Pflege weiter verbessern.

Quelle: BMG

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Ziel der Reform ist, die Qualität der Pflege zu steigern und die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen, um die Pflegeausbildung zukunftsfähig zu machen. Die bisherigen Ausbildungen in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege werden weiterentwickelt und zu einem neuen einheitlichen Berufsbild zusammengeführt. Die Ausbildung wird kostenfrei. Mit dem Pflegeberufsgesetz soll dieser wichtige Schritt im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Wir werden in Zukunft mehr Pflegekräfte brauchen. Deshalb müssen wir den Zukunftsberuf Pflege jetzt auch zukunftsfähig machen. Mit der Modernisierung der Pflegeberufe gehen wir jetzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung der Pflege. Noch nie hatten wir so viele Auszubildende in der Pflege wie heute. Das ist zugleich eine Verpflichtung, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Pflegekräfte ihren Beruf gerne und dauerhaft ausüben. Pflegefachfrauen und –männer bekommen künftig mehr Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Das nutzt allen: den Pflegekräften wie den Pflegebedürftigen."

Ausführliche Informationen zur Reform der Pflegeausbildung finden Sie im Informationspapier (PDF).

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