2012-04

Arbeiten in der Pflege attraktiv machen - Beispiele, die Schule machen sollen!

Berlin, 29. Oktober 2012

Welche Maßnahmen tragen in Krankenhäusern dazu bei, dass Gesundheits- und Krankenpflegepersonal Familie und Beruf besser vereinbaren kann? Wie können Krankenhäuser ein altersgerechtes Arbeiten in der Pflege unterstützen? Und welche Konzepte zur Weiterentwicklung der pflegerischen Aufgaben haben sich bewährt? Diesen und weiteren Fragen widmete sich heute eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Fachtagung in Berlin. Zahlreiche Experten diskutierten dabei über Praxismodelle zur Aufgaben- und Arbeitsorganisation in der Pflege.

In ihrem Statement zum Abschluss der Veranstaltung hob die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz, MdB, die Bedeutung des Engagements für verbesserte Arbeitsbedingungen in der Pflege hervor: „Im Hinblick auf den steigenden Fachkräftebedarf gerade auch im Gesundheitswesen sind verstärkte Anstrengungen der Krankenhäuser für ein attraktives Arbeiten in der Pflege unverzichtbar.“

Auf der Tagung wurden ausgewählte Beispiele aus einer Sammlung von Best-Practice-Modellen vorgestellt, die im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums für Gesundheit zusammengetragen und auf einer Internetplattform veröffentlicht wurden. Im Sinne eines Voneinander-Lernens können sich Krankenhäuser hier Anregungen für eine mitarbeiterorientierte Aufgaben- und Arbeitsorganisation holen.

Annette Widmann-Mauz weiter: „Das Spektrum bereits erprobter Konzepte ist vielfältig. Beeindruckend sind die Vorteile, die sich für die Beschäftigten, die
Krankenhäuser und die Versorgung durch ihre Umsetzung ergeben können. Aber noch viel mehr Kliniken müssen in diesem Bereich aktiv werden. Nur dann kann es zukünftig gelingen, junge Menschen in ausreichender Zahl für die wichtige Arbeit in der Pflege zu gewinnen und qualifizierte Kräfte im Beruf zu halten.“


Die Übersicht der erfolgreichen Modelle zum attraktiven Arbeiten im Krankenhaus finden Sie hier.

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